Freitag, 8. Januar 2010

Herzschmerz

... graue Wolken hängen am Himmel, kein Sonnenstrahl kämpft sich heute durch. Das Wohnzimmer steht Kopf, denn überall liegen, hängen, stehen Weihnachtssachen. Der Baum - geplündert und leer - mein Kopf fühlt sich ebenso an. Vielleicht liegt es am Wetter, vielleicht auch einfach Nachwehen vom Jahreswechsel. Und immer wenn mein Blick auf meinen Ticker
vom Blog fällt, wird mir ganz schmerzlich bewusst wie gross meine Kleine nun schon ist. Noch
ein paar Tage an denen sie voll und ganz über die Grosseltern verfügen kann - dann sind wir
wieder alleine. So jagt das neue Jahr schon wieder dahin, wie das Alte. Bald können wir schon
wieder draussen unterwegs sein, bald schon steht Gartenarbeit an. Was wird sich wohl dieses
Jahr alles in unserem Leben tun? Zum Guten, zum Schlechten - wer weiss. Ich glaube ich mache lieber weiter, bevor ich der Melancholie verfalle.

Kommentare:

rebis hat gesagt…

Das liest sich sooo wehmütig ... und fast wähne ich mich glücklich, dass ich schon wieder so viel am Schreibtisch zu tun habe, sonst würde mich diese Stimmung wohl auch ergreifen.
Der Januar ist ein seltsamer Monat - eine Leere nach den Weihnachtstagen, und noch kein Vorfrühling. Ich werde dieses Jahr versuchen zu erlauschen, was dieser Monat uns mitbringt - da muss doch mehr sein als das, was ich bisher in ihm (nicht) gefunden habe.

Ganz liebe Grüße
Uta

Anita hat gesagt…

Liebe Nicola!

Herzlichen Dank für Deine schöne Weihnachtskarte. Wir waren über die Feiertage verresit, deswegen habe ich sie gestern erst in den Händen gehalten.

Ich bin heute voller Tatendrang und lasse mich durch das eisige Wetter draußen nicht entmutigen! In 5 Wochen ist Valentinstag und ich habe heute Vormittag angefangen, eine neue Herzchenkollektion zu nähen, die nun bis Anfang Februar fertig sein muss. Aber ich darf gar nicht dran denken, dass wir noch bis März/April warten müssen bis es endlich im Garten wieder losgeht!

Viele liebe Grüße,
Anita