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Donnerstag, 12. Januar 2012

... Alltagstrott

meine Herrn (und Damen) geht das alles schnell. Schon ist die erste Hälfte des Januars fast geschafft. Die Weihnachtssachen sind bis auf ein paar Kleinigkeiten wieder eingemottet, der Baum zu Kleinholz verarbeitet.

Der kleine Mann leidet schon wieder extrem unter den noch nicht vorhandenen Zähnen. Es ist unglaublich, wie er sich plagt. Wenn sie jetzt nicht bald rauskommen - ja, was dann? Irgendwelche Tips? Er ist jedesmal völlig aus dem Häusschen, rote Fieberbacken und Laufnase. Einschlafen nie vor dem Spätabendfilm und auch nur unter Dauergemotze weil Schmerzgeplagt. Globuli und Zahnöl helfen nix. Nur diese "Betäubungspaste" aus der Apotheke bringt kurzfristig Linderung. Aber die will ich lieber so wenig wie möglich nutzen. Er kaut und saugt bevorzugt an nassen Waschlappen, Fingern und leider auch beim Stillen - AUUUUUUHHHHAAAA.
Er ist aufgeregt wie sonst was und kommt selbst an der Brust kaum zur Ruhe. Der arme Kleine.

Ausserdem ist die Verdauung momentan auch nicht ganz ohne, denn trotz nur zwei kleiner Beisserchen, will er jetzt am Tisch probieren: Brot, Breze, Kartoffeln und so weiter. Er wird ganz wild, wenn die "Grossen" zum Essen anfangen und er nichts in der Hand hat. Und manchmal ist der Kanten Brot oder der Brezenstengel einfach zu wenig für Ihn und er tobt fürchterlich und will          M E H R.

Das MM und der kleine Mann wurden nun seit kurz nach Weihnachten von den Schwiegers bespasst. Aber ab morgen weht hier wieder der Alltagswind und hoffentlich gibts auch wieder etwas Mittagsschlaf - so eine knatschige kleine Hexe zum Abendessen ist nämlich zum zahnenden Baby nicht ganz ohne. Allerdings freue ich mich auch wieder auf Alltag und etwas mehr Ruhe im Haus - muss ich zugeben.

Trotz allem habe ich heute Nachmittag nochmal die Küchenmaschine befüllt und dann die Fritteuse angeheizt. Und es gab dieses hier:




Leider habe ich von den fertig angerichteten Crostoli kein Bild - ich hab bei frischem Kaffee und diesem leckeren Gebäck einfach vergessen ein Foto zu schiessen.

Donnerstag, 17. November 2011

Luxusmarmelade

Meine Freundin hat mir wieder eine grosse Kiste mit schönen, gelben Quitten geschenkt. Apfel- und Birnenquitten bunt gemischt und die warten nun seit einigen Tagen draussen auf der Terrasse auf Verarbeitung. Da sich nun der Frost doch immer näher an´s Haus wagt, musste die Kiste vorgestern ihre Nacht im Hausflur verbringen.


Dort steht sie - äh, wie soll ich sagen - ungünstig? Wenn ich mir nicht gerade mit dem kleinen Mann auf dem Arm die Zehen anhaue (Kommentar MM: mit Hausschuhen wäre das nicht passiert - manchmal sind Kindergartenkinder altklug ohne Ende) werden sämtliche Früchte vom MM untersucht, gedrückt und bei Ermahnung dann heftigst in die Kiste zurück befördert.


Ungut dieses - für mich und für die Quitten. Also habe ich den gestrigen Vormittag das Projekt "Quittenmarmelade" in Angriff genommen. Nach diesem Rezept und samt sehr verführerischen Fotos (... ich brauche ganz dringend Washi - Washi - Washi ... was für ein Name).


Nachdem ich etliche Früchtchen gewaschen, poliert, mit brachialer Gewalt auseinander gesäbelt habe - das doofe Kerngehäuse rausgeschnitzt und dann in Zitronenwasser geparkt hatte, ging das kochen in Wein und Wasser los. Dafür habe schon einen sehr edlen Tropfen verwendet, der mir aber zum so trinken eigentlich zu süss ist - nein, ich bin kein Weinkenner oder Weintrinker. Aber meine Oma hatte soviel Wein auf Vorrat, das ich noch die nächsten 10 Jahre davon zehren werde. Worauf wollte ich eigentlich hinaus??? Abschweif - ah ja.




Also, als die Quittenmarmelade fertig war - abgeschmeckt mit Ingwer und Vanille, die Küche duftete leicht parfümiert - sind die Gläser dran. Ich gönne jedem Marmeladenglas nach einem Ritt im 70 Grad Gang der Spülmaschine etwas Hochprozentiges. Meist verwende ich Rum oder Calvados aber die waren leider aus. Also trabte ich in den Keller. Dort musste sich noch irgendwo eine Flasche Cognac befinden.


Vor Jahren vom GG als Kundengeschenk erhalten. Aber hier trinkt keiner Cognac. Nachdem ich mich durch sämtliche Vorräte gewühlt hatte, wurde ich dann doch noch fündig - hinten, unten und links. Schicke kupferglänzende Verpackung. Also rauf damit in die Küche und entpackt. Damit erntete ich mehr als entsetzte Blicke des mittlerweile heimgekehrten GG. "Spinnst du" waren ehrlich gesagt seine Worte "der kostet ein Vermögen - mindestens 50 Euro oder so"


Naja - nachdem der GG keinen Tropfen Alkohol trinkt wurde er müde belächelt - kann ja jeder behaupten dachte ich und öffnete mit süffisantem Blick das WWW. Mein Such-Ergebnis war sehr - wie soll ich sagen - eindrucksvoll. Der GG hatte nämlich recht und wer es nicht glaubt, kann gerne selber gucken. Der Coganc wurde wieder in die sündhaft teure Schachtel verpackt - nachdem das MM sich der Flasche schon angenommen hatte - ist ja quasi mit Kinderspielzeug oben drauf - und jetzt ruht er sanft zwischen den Vorräten und wartet auf den Tag, an dem das passiert was seiner Gerecht wird. Ich muss heute also dringend "billigen" Rum kaufen gehen.


Nachtrag: Die Marmelade ist sehr lecker geworden - auch ohne Luxus-Cognac:)

Mittwoch, 26. Mai 2010

Ein Hauch von Sommer

... war das Pfingstwochenende. Und weil es so warm und schön war, verspürte ich Lust auf Erdbeerkuchen. In der letzten Ausgabe der Landlust gab´s eine Erdbeercharlotte und genau die wollte ich ausprobieren. Mhhhhh ........ sie war lecker, kann ich Euch sagen. Und so einfach gemacht. Genau das richtige für Nicht-Back-Lustige wie mich.

ein Wiesenblumenstrauss, bevor auch diese Wiese "abgegrast" ist.

kurz vor dem Verzehr - Deko mit Maigrünen Sauerkleeblättern

mein Liebling - die erste Rose, die blüht

Rosa hugonis - ein unglaubliches Gelb und

sie duftet

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Samstag, 23. Januar 2010

Januar Blues




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Küchenblick




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Backe, backe,

... Kuchen. Ist nicht nur das Lieblingslied vom MM:) Und da es nur noch ca. 2 Monate bis Ostern sind, sollte man langsam anfangen mit dem Sammeln. Eier, Eier, Eier - alle bio und aus artgerechter Haltung versteht sich - nix Käfig-Ei!!!!
ein paar Eier liegen nun schon hier am Fensterbrett.
In einem alten Draht-Frittierkorb vom Sperrmüll.
Ich hab mich sooooo gefreut, als ich zufällig an dem
Haufen von altem Gerümpel vorbeifuhr.
Die alte Frau, der dieser Haufen "gehörte" war sehr
erstaunt, was ich alles brauchen konnte.

noch ein paar Eier - was nervt, ist der Stempel der alle ziert.
Mit was bekommt man den weg???
im Weckglas - Marzipaneier
MM´s neueste Leidenschaft. Erst am Nähmaschinentisch
dekoriert, aber wegen akuter "Klau-Gefahr" in Sicherheit
gebracht

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Freitag, 13. November 2009

Ofenbrot - Walnussbrot

... statt Backmischung und Backautomat. Aber geknetet hats doch der Automat. Nach einem Rezept von hier. Statt frischem gemahlenem Weizen habe ich gemahlenen Buchweizen genommen. Insgesamt war ich nicht ganz zufrieden. Es ist zwar schön aufgegangen und war locker und luftig, aber doch zu trocken und zu wenig Salz für meinen Geschmack. Dem GG hats gar net geschmeckt - Buchweizen hat ja auch einen gewissen Eigengeschmack. So werde ich den Rest halt selber verzehren mit viel gesalzener Butter.

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Freitag, 2. Oktober 2009

Lieblingsessen Lasagne

... mit Hackfleisch und Spinat ...... mhhhhhhhh
Das ist einer der Vorzüge vom Herbst - endlich deftiges, leckeres Essen.
Ach ja - ein Food-Photographer werde ich nie:)

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Sonntag, 19. Juli 2009

Sommersalat

... eigentlich habe ich immer Unmengen von Calendula und Borago im Gemüsebeet - aber im Salat hatte ich sie noch nie:) und frische rote Rüben sind auch ein Genuss habe ich heute erfahren (die anderen Rüben lassen noch auf sich warten, weil ich sie blöderweise sehr spät nochmal versetzt habe - diese hier ist mir ausgekommen und war schon fertig zum geniessen. Dazu gab es ein geräuchertes Forellenfilet von hier und frisches Baguette und Sahnemeerrettich mit und ohne Preiselbeeren. Lecker - gibts jetzt öfter. (Bis auf Zwiebel und Tomaten ist alles gemüsige direkt aus meinem Garten)

Guten Appetit
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Dienstag, 30. Juni 2009

Sommer ist

... wenn die Hemerocallis blühen. Gestern hat die erste Blüte von Hemerocallis "Corky" mir entgegengelacht. Übrigens eine Sorte, die ich nur empfehlen kann. Zartes Laub mit langen, schmalen Blättern und darüber schweben dann auf ebenso filigranen Stielen die gelben, eher kleinen Blüten. Die Farbe ist Zitronengelb und aussen leicht dunkelrot angehaucht vom Stielansatz her. Einfach wunderschön.

Im Gemüsebeet habe ich noch weitere Hemerocallis aufgepflanzt. Eher aus Verlegenheit muss ich sagen, weil ich einfach noch nicht den richtigen Platz gefunden habe. Dort blüht seit heute Morgen eine Sorte in Apricot-Lachs. Den Namen habe ich zu meiner Schande vergessen. Sie ist ein Mitbringsel aus der Staudengärtnerei Simon in Unterfranken. Wer dort Mal in der Nähe ist - hinfahren lohnt. Es ist eine Gärtnerei der anderen Art. Völlig verwunschen und wild. Mein Vater würde sagen: so ein Verhau - aber mir hats gefallen damals.

Die nächsten Tage werden auch die weissen "Gentle Shepherd" ihre Blüten öffnen. Eine Sorte mit reinweissem Blütenkelch nur innen der Schlund ist zartgrün. Die Blüten sind sehr gross und das Laub ist dementsprechend breitblättrig. Eine "gstandene" Taglilie sozusagen.

Apropos Sommer: heute Morgen habe ich zwei Stunden Ribiseln gezupft. Gesellschaft hat mir Kater Muffin geleistet - das MM wurde derweil von Oma belustigt. Ausbeute heute: 3 grosse (wirklich grosse) Schüsseln voller roter Früchte. Die schwarzen Johannisbeeren tragen dagegen mässig - leider. Ich mag den herb-süssen Geschmack sehr gerne und den Geruch...... davon kann ich gar nicht genug bekommen. Daher tröste ich mich mit den Blättern der schwarzen Johannisbeer und rieche hin und wieder genüsslich daran.

Auch die Stachelbeeren werden langsam reif und bei Oma gibt es die ersten Himbeeren. Lecker. Und das MM kann überall zupfen und probieren und es ist eine Freude ihr zuzusehen, wenn sie den Ganzen Schnabel voller Beeren hat. Gestern hatte sie einen solchen "Riasl" also zu deutsch einen total verschmierten Schnabel, das sie gleich noch eine Runde in der Badewanne gedreht hat. Geschlafen hat sie trotz Frischluft, Bewegung und Bad trotzdem erst kurz vor acht. Ich besorge mir jetzt Mal das Wala Öl SOLUM - angeblich soll das sehr beruhigend wirken - wehe wenn nicht ;)

Nun aber gehts wieder raus in den Garten - die Ribiseln abbeerln (abzupfen) und dabei überlegen, ob wir alles zu Gelee verarbeiten oder vielleicht mache ich auch ein paar Fläschchen Saft? Irgendwo am Speicher fliegt nämlich noch ein uralter Weck-Topf herum - so richtig derb - nicht so modern und fein wie heute. Flaschen und Gläser für diese Zwecke sammle ich das ganze Jahr. Vom MM sind viele Gläschen dazugekommen und natürlich auch von der weltbesten Tomatensosse von ALna tu ra, die ich so gerne esse. Und da sind noch sehr viele Flaschen vom Grapefruitsaft (den liebte ich während der Schwangerschaft) über, die wieder neu befüllt werden könnten. Mal sehen, mal sehen.

Man sieht sich im Garten! Schönen Nachmittag miteinand´

P.S. Heute Mal vielen Dialektbegriffen, die immer viel zu kurz kommen. Wir sprechen hier ja eher Kauderwelsch. Ein bisschen Sudetendeutsch, ein bisserl Österreicherisch, ein bisschen Lechroaner Dialekt und was wir sonst so aufschnappen.

Freitag, 26. Juni 2009

Wisst ihr

... was bei diesem Wetter ganz toll wächst? Nein, es sind nicht die Zierkürbisse, die langsam aber sicher von den Schnecken gehäckselt werden. Es sind auch nicht meine Kolrabi, bei denen ich mir Mal wieder überlegen muss, ob ich diese angeschleimten und angebissenen Dinger wirklich selber noch verzehren will. Was stetig wächst bei diesem Wetter sind meine Schnecken. Es ist zum Mäuse melken. Gefühlte 1000 Stück habe ich gerade platt gemacht draussen. Am schlimmsten war mein Kopfsalat und der Mangold. Der Kopfsalat hatte eine neue Frisur und auf ihm sassen mindestens 15 Schnecken in allen Grössen. Auf nur EINEM!

Ausserdem fliegen wohl sämtliche oberbayerische Schnaken in meinem Garten - diesmal sind meine Handgelenke total verstochen, nachdem ich ganz dick angezogen war und mich Mal keine in den Hintern oder die Oberschenkel gestochen hat. Sauerei sowas. Jetzt bin ich selber auch geplättet und sollte doch noch ein wenig in der Küche meine Sauerei vom Saft kochen und Gelee einkochen wegmachen. Aber ehrlich ..... ich habe gar keine Lust.

Montag, 2. Februar 2009

Wer glaubt eigentlich

... das Buchstabensuppe aus dem Packerl ein Hochgenuss ist. Da hilft auch eine Verfeinerung mit Käsewürfeln oder Kirschtomaten nix mehr. Packerlsuppe bleibt Packerlsuppe.

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Muffins


... waren bisher nicht mein Ding. Entweder waren die speziellen Muffins Rezepte immer pappsüss, klebrig, trocken oder geschmacklich nicht so der Hit. Mein Schwesterherz hat aber jetzt einfachen Rührteig genommen und geriebenen Apfel drunter gemischt und .... die waren gut. So inspiriert bin ich nach Hause und zwei Tage später habe ich mich wieder ans Abenteuer Muffin gewagt. Ich musste ja noch einen Kuchen für die Arbeit "nachliefern". Für die Leutchen, die bei meinem Baby und Hochzeits - Dankeschönessen nicht anwesend sein konnten. Also frisch ans Werk. Als Grundlage habe ich den Donauwellenteig aus dem Schulkochbuch von Dr. Oetker genommen. Die Hälfte habe ich mit Mohnsaat vermischt, die andere Hälfte mit gefrorenen roten Johannisbeeren. Da ich die Muffinförmchen erst hätte suchen müssen, diese Papier-Dingens, habe ich auf eine Backform zurück gegriffen die aus schlichtem Weissblech ist und 12 Küchlein-Vertiefungen hat. Gut geölt, je ein Esslöffel Teig in eine Mulde und ab in den Ofen bei 175 Grad Umluft. Nach 10 Minuten der erste Test mit dem Holzstäbchen - brauchen noch - weitere 4 Minuten gebacken und fertig. Die erste Partie liess sich auch gut aus der Form stürzen. Das eine Muffin ist abgestürzt und konnte somit guten Gewissens von mir verkostet werden. Frech und mutig oder faul? Ich habe die benutze Form gleich nochmal ausgepinselt (ein bisschen was vom Teig war innen schon angehaftet) und neu mit dem Johannisbeer Teig befüllt. Ebenfalls 15 Minuten gebacken und wieder raus aus dem Ofen. Z. T. sind die Muffins etwas angebacken - dort wo die Beeren waren - aber es ging dann doch noch alles gut. 3 Stück waren halt nicht ganz so schick und 2 musste ich leider selber essen, weil nicht sehr ansehnlich - dafür aber seeeehhhrrrr lecker. Das werde ich zukünftig öfter machen. Geht schnell so ein Rührteig und gebacken sind die Dinger auch gleich. Werde noch Papierförmchen besorgen - obwohl die Nostalgieform schon ihren Reiz hat.

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Puhhhh

... bin ich fertig. Mein Rücken schmerzt, die Füsse tun weh und müde wäre ich auch ganz gewaltig. Die Kuchen sind gebacken, das Brot ist gerade fertig und das nächste wird noch angeworfen (im Backautomat). Der bunte Salat ist in der Schüssel, die Tomaten und der Mozzarella in Scheiben geschnitten und verpackt, die Salatsauce dazu auch gemixt und eingetuppert. Der Basilikum ist gewaschen und ebenfalls im Körbchen. Die Butter und Käsecreme in Schälchen gespritzt, die Käseplatte nett angerichtet im Kühlschrank. Das Kinderzimmer wurde zur Kühlkammer umfunktioniert - solange das noch geht. Die Donauwellen habe ich gerade mit Schokoguss versehen und nun heisst es noch Küche aufräumen, saugen, wischen, dann selber unter die Dusche, Wäsche falten, Fläschchen herrichten für die Nacht und und und. Ach ja, die Deko habe ich natürlich auch fertig gemacht. Foto folgt. Ein grosser Blumenstrauss, 5 kleine orange "Vasen" gefüllt mit Minihagebutten, 5 Gläser gelb als Windlichte. Ah - da fällt mir gerade ein, ich muss noch Teelichter einpacken. Also husch husch in den Keller.

Keine Zeit

... fühle mich wie ?? war´s jetzt das Kaninchen in Alice im Wunderland, dessen Spruch das war? Naja, auch jeden Fall ist meine Zeit zur Zeit sehr beschränkt. Morgen gebe ich endlich die lange hinaus geschobene Brotzeit für meine Arbeitskollegen aus. Ich wurde nämlich äusserst grosszügig beschenkt - sowohl zur Hochzeit, als auch zu MM´s Geburt. Oma macht Kartoffelsalat, Obatzd´n und Apfelkuchen und ich backe Donauwellen, Eierlikörkuchen und Pflaumen-Amarettokuchen. Dann gibt es eine Käseplatte für die Nicht-Fleischfresser:) und bunten Salat, Brot backe ich und morgen hole ich dann noch frische Semmeln und Brezen sowie 2 kg warmen Leberkäs´. Hoffentlich werden alle satt? Ach ja Tomate -Mozzarella gibts auch noch. Dann habe ich schon ein bisschen für die Tischdeko gesammelt. Lampionblumen, kleine Kiefernzapfen, Efeuranken, bunte Ahornblätter, Kastanien und Hagebutten von der Rosa multiflora (die mit den vielen winzigen Hagebutten. Heute muss ich noch ein paar Windlichte basteln - mit leeren Babygläschen und Seidenpapier. Auch ein dicker Strauss mit Astern, Sonnenbraut und Weinblättern muss noch gepflückt werden. Und nun piept die Spülmaschine - ich kann weiterbacken und das MM wird wohl auch gleich aus dem Mittagsschlaf erwachen. Gestern Abend wollte ich ja eigentlich schon vieles fertig haben. Aber nachdem ich den Vormittag im Garten war und fleissig häckselte (ja, so früh habe ich den Garten noch nie abgeräumt), Kürbis erntete und alles wieder aufräumte, danach kurz unter die Dusche sprang um dann gross einkaufen zu gehen hats mich am Abend derbröselt. Migräne - aber wie. Sogar mein Abendessen liess ich mir wieder durch den Kopf gehen. Letztendlich hat nur noch eine Tablette geholfen. Und ich war um kurz vor 21 Uhr im Bett. Grmpf. Also - bis denne Ihr Lieben.

Samstag, 27. September 2008

Was nun?

... da habe ich eine ganze Obststeige mit Holler gebrockt und wusste nun nicht wirklich, wie man den verarbeiten kann. Meine Rezepte aus Funk und Fernsehen werden immer mit Zwetschge oder Apfel gemischt und davon habe ich dieses Jahr eigentlich gar nix auf dem Baum.

Also erst Mal angefangen und abgebeerlt - allerdings per Hand und nicht mit der Gabel. Ich fand den Streufaktor in meiner Küche nicht so berauschend und mit Hand hatte ich das besser im Griff. Trotzdem habe ich einige zertreten und dann schicke Flecken in der Küche gehabt. Aber die liessen sich schnell beseitigen.

Dann die Beeren abgebraust und aufgekocht - mhhh - gerochen hats nach Weihnachten. Drei Päckchen Zitronensäure dazu und weiterkochen. Ich habe mir dann überlegt, ob ich nicht einfach auch wirklich was Weihnachtliches damit zaubern soll. Also Zimtstange rein, ein paar Nelken, Pimentkörner und am Schluss noch einige Scheiben Ingwer und kochen. Aber Saft? Da habe ich gar keine passenden Gefässe dafür? Hmm - sollte man sich früher überlegen Frau Ninifee.

Ach, da steht ja noch ein offenes Packerl mit Gelierzucker - ach und da ist noch eines - rein damit und aufgekocht. Und schon gelierte das Ganze wunderbar. Abgefüllt in die Gläser von MM´s Babynahrung und fertig. Es sind eh nicht viele geworden - es hat nur für sieben Stück gereicht. Aber das Gelee schmeckt sehr lecker und säuerlich - den Holler schmeckt man nicht wirklich unangenehm heraus wie das beim Saft, den meine Oma immer eingekocht hat der Fall war. Morgen muss ich die Glaserl noch beschriften und so füllt sich die Speisekammer im Keller für den Winter. Die Erkältung kann kommen - muss aber nicht unbedingt sein - schmeckt ja auch ohne Erkältung.

Freitag, 22. August 2008

Frei Schnauze

... habe ich heute Mittag einen Zitronenkuchen gebacken. Ich hatte noch Blätterteig im Kühlschrank und Creme fraiche und Quark und zwei halbe Zitronen. Also eine Quiche Form mit dem Blätterteig ausgekleidet. Creme fraiche, Quark, Zitronensaft und Zucker verquirlen und noch ein Ei dazu geben. Guss auf den Blätterteig gegossen und ca. 40 Minuten bei 175 °C gebacken. Lecker - nur den Blätterteig werde ich nächstes Mal durch Mürbteig ersetzen.

Donnerstag, 14. August 2008

Nachgeholt

... wird bei mir immer noch der Genuss von Leckereien aller Art. Heute gab es den ersten roten Sauser und dazu jede Menge Käse, Obst und frisches Sonnenblumenbrot. Mhhhhhh.

Letztes Jahr habe ich ja fast alle Lebensmittel links liegen gelassen und selbst das was mich noch ein bisschen anmachte, liess ich mir spätestens eine Stunde später durch den Kopf gehen. Am Anfang machte ich mir noch Hoffnungen nach dem dritten Monat würde es besser werden. Dann hoffte ich auf den 5. Monat, den 6. Monat und schliesslich im 7. Monat wurde es tatsächlich ein wenig besser. Ich hatte Heisshunger, aber richtig. Aber jetzt schob sich das MM in Magengegend und drückte mir den selbigen richtiggehend ab. Also wieder nix mit leckerem Essen. Trotz allem habe ich einiges zugelegt (ganz am Schluss habe ich mich viel mit Schokolade und Knabberzeugs getröstet)- tja, so ist das Leben.

Mittwoch, 13. August 2008

Dinge, die ich nicht brauche

... sind zum Beispiel Gurken aus Indien. Nein, nein - keine exotischen besonders eingelegten Gürkchen. Stinknormale saure Gurken also. Die sind auch noch billig - dafür, dass bestimmt ein Frachter oder ein Flugzeug für den Transport nötig war und Treibstoff ja zur Zeit nicht für Schnäppchenpreise zu haben ist. Ich kaufe sowas nicht. Stattdessen gab es ein Glas Spreewälder Gurken. Superlecker und nur ein bisschen teurer als die Inder. Ausserdem bestimmt unter humaneren Arbeitsbedingungen gepflückt. Auch der schwedische Möbelriese ärgert mich - fast alles ist "Made in China" - aber ich glaube darüber habe ich mich kürzlich schon Mal hier ausgelassen.

Dienstag, 8. Juli 2008

Lecker war´s

mal wieder. Kurz bevor der GG nach Hause kommen sollte, habe ich überlegt was es zum Essen geben soll. Der Blick in den Brotkasten und den Kühlschrank verhies nichts gutes. Der eine war leer und der andere sehr kunterbunt durcheinander. Was mach ich jetzt bloss? Resteverwertung? Es wurden gefunden
  • ein paar Karotten

  • eine Minizucchini

  • ein Rest Reibekäse

  • eine Packung Blätterteig

  • eine Packung Katenschinken gewürfelt

Tja - was kann man daraus machen? Einen Strudel vielleicht! dachte sich die ninifee und fing an die Karotten und Zucchini zu reiben, eine Zwiebel dazu und ab in die Pfanne ein wenig schwitzen. In einer anderen Pfanne den Schinken ausgelassen und immer fleissig probiert (Gott, ist sonst noch jemand nach Salz süchtig?) Dann den Blätterteig entrollt, die abgekühlte Karotten-Zucchini Masse drauf, Schinken drüber gestreut und Käse. Aufrollen - fertig - ab in den Ofen und das kam dabei raus: