Posts mit dem Label Gedanken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gedanken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 22. Juni 2011

Everything changes





... eben nicht. Ich fühle mich grade etwas wie auf Zeitreise. Nachdem die Geburt im Gegensatz zum 1. Mal ja ein Traum war (Danke an dieser Stelle der PDA - ohne diese hätte ich es wahrscheinlich nicht überstanden - meine Leidensfähigkeit ist doch nicht so gross wie gedacht) und auch das Stillen perfekt funktioniert (yeahhhh - es ist echt praktisch immer und überall die Milchbar dabei zu haben ohne Wasser zu temperieren, Fläschchen zu spülen und auszukochen und den ganzen Zirkus dann auch noch Nachts um 3) sind wir seit Woche 3 bei den Schreianfällen zur Abendstunde angekommen. Die letzten drei Tage wars echt heftig und ich sah mich im Geiste noch, wie ich das MM damals in der Nacht spazieren "schuckelte" - nicht so doll. Ich habe jetzt auch schon bald alles durch: Zäpfchen, pucken, Bauchmassage, Kirschkernkissen und Globuli in drei verschiedenen Variationen - aber die Schreistunde bleibt mir wohl erst Mal erhalten. Armes MM - sie ist mittlerweile oft so müde, das sie während der Schreistunde freiwillig in die Betten hüpft und sogar einfach einschläft - ohne Geschichte ohne Singen ohne Fuss streicheln.
Ansonsten haben wir heute U3 hinter uns - alles Bestens. Vielleicht kann die Hebamme nochmal gucken kommen - der Dammriss ist immer noch ein bisschen schmerzhaft aber ansonsten bin ich ganz zufrieden.
Ausserdem kann ich nun mitreden: welche Stilleinlagen sind die besten, welcher Stilltee schmeckt und welcher net, ....... ach ja - die beste Anschaffung in dieser Schwangerschaft war das neue Stillkissen. Ich hatte ja vorher schon so eine Bettwurst von Theraline und bin nun umgestiegen. Erst wollte ich das schicke Boppy-Stillkissen aus Amerika aber der Preis von knapp 60 Euro ist doch etwas heftig - für die Hälfte habe ich nun Theraline das Wynnie (hoffentlich schreibt sich das auch so) Stillkissen erworben. Ein Traum - nix rutscht, nixt muss in Form geschüttelt werden - nur dem Ästhetiker in mir hängt noch ein wenig das Design vom Bezug nach. Boppy hat halt echt die schickeren Bezüge - aber was solls.
Ansonsten bin ich etwas traurig, weil das Gartenjahr so an mir vorrüber zieht - ohne viel Fotos und Garteln (mein Unkraut findet das leider sehr erfreulich - Kampf den Winden, Kreuzkräutern und den Schnecken) - die Rosenblüte ist nun schon fast vorbei - der Regen tut sein übriges und ich stehe oft neben mir, weil ich einfach müde bin.
Tja - nächstes Jahr wird hoffentlich wieder alles ein wenig anders.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Privilegiert

... es geht mir gut. Manchmal habe ich fast Angst, es geht mir zu gut. Ein Mann, eine Familie die zu mir steht (nicht das es keine Meinungsverschiedenheiten gibt ..... anderes Thema). Ein kleines süsses Mädchen, gesund und munter und so clever. Ein Heim, einen Platz, an den ich gerne zurückkomme und mich geborgen fühle. Kein Krieg, der uns bedroht oder uns zermürbt. Keine Angst, die einen zerfrisst. Wir leiden keinen Hunger, keinen Durst. Wir haben Kleider, wir haben einen kompletten Hausstand. Also eigentlich alles was man braucht um glücklich zu sein. Ein Privileg - das sollte man nie vergessen. Gerade an Weihnachten wird einem das nochmal so richtig klar.

Ich habe mich sehr über Eure Weihnachtswünsche gefreut. Gefreut ist eigentlich ein zu geringer Ausdruck. Menschen, die ich nie persönlich kennengelernt habe denken an mich - das rührt mich zutiefst. Vielen Dank dafür. Wie oft denke ich an den einen oder anderen im Bloggerland - auch wenn ich es zeitlich oft nicht schaffe einen Kommentar hier und da zu hinterlassen. Ich schreibe lieber nichts schnell, schnell - ich brauche Zeit dafür und wenn ich die nicht habe, dann bleibt das Kommentarfeld lieber leer. Ich hoffe, ihr habt Verständnis dafür.

Vielleicht eine Macke von mir. Auch bei Briefen geht es mir oft so - ich bin ganz enthusiastisch. Will sofort antworten und fange an zu schreiben. Dann werde ich unterbrochen und wenn ich wieder an die Zeilen zurückkehre, verwerfe ich alles und fange lieber von vorne an.

Ich wünsche jedenfalls allen von Euch - wenn auch verspätet - ein paar wunderschöne Weihnachtstage. Zeit für Euch, Zeit für Eure Lieben. Zeit zum Reden, Zeit zum Kuscheln, Zeit zum Ruhen und Nachdenken. Besinnliche Tage für Euch da draussen.

Sonntag, 16. August 2009

Ein Kompliment

... ich wollte nur noch schnell meine E-Mails prüfen, nur noch schnell ein letztes Mal am Abend durchs Internet auf meine Lieblings-Seiten sehen ...... und dann war ich richtiggehend platt. Ich fand eine E-Mail und wurde neugierig.



Ganz zu Anfangs meiner Blog-Lesezeiten kam ich irgendwie (ich überlege noch immer, wie) zu einem Blog auf dem eine schwangere Frau erzählte, wie sie die Geburt erwartet. Aus Neugier, weil ich ja gerade erst seit wenigen Monaten auch Mama war, las ich weiter und stiess auf Gedanken, Fotos, Texte und ich konnte nie aufhören dort zu lesen. Beim Endspurt vor der Geburt fieberte ich innerlich mit, sah täglich mehrmals in den PC ob es schon etwas Neues gibt.
War betroffen von den Gefühlen, die danach von Ihr beschrieben wurden, weil ich doch genau das auch erlebte und mich fortan etwas mit dem ganzen Geburt, Kaiserschnitt, Mama sein anfreunden konnte. Nicht mehr ganz so traurig war und so verzweifelt. Auch durch die Zeiten in denen ich vor lauter Selbstzweifel und Traurigkeit wegen des Nicht-Stillens, Ärger in der Familie und dergleichen ging, kam diese "eigentlich" so fremde Frau irgendwo im fernen Linz auf mich zu und schrieb mir warme Worte, die aufmunterten und mir auch zeigten: es gibt immer und überall was - nicht nur du bist manchmal kurz davor auf und davon zu laufen. Auch wenn wir viel zu wenig Zeit haben, weil ja immer was ist und die Mädels jetzt auch noch viel mehr beschäftigt werden wollen und der Haushalt ja auch etwas Aufmerksamkeit verdient .... hin und wieder gibt es einen Brief - natürlich per E-Mail weil das schneller geht und auch am Abend um kurz vor Mitternacht noch verschickt werden kann und ansonsten lesen wir täglich beieinander bzw. sehen nach, was so passiert im Haushalt von Frau ninifee und Frau Mitten-ins-Herz. Eine Freundschaft ist entstanden über viele hundert Kilometer und auch wenn wir kaum mehr als ein paar Dinge voneinander wissen, denke ich manchmal ich kenne sie schon ewig. Frau ninifee die schon seit gleich wieder 10 Jahren auf der Suche ist nach einer Seelenfreundin, die aber auch sehr vorsichtig und zurückhaltend ist, weil sie noch immer etwas zweifelt, ob denn eine Internet-Bekanntschaft wirklich auch zu einer wirklichen Freundschaft werden kann und die bei diesen Worten anfing ein Tränchen zu verdrücken, denn Komplimente bekommt man nicht jeden Tag und solch eines, bei dem einem ein ganzer Post gewidmet ist schon gar nicht. Frau ninifee findet nie solch schöne Worte wie Frau Mitten-ins-Herz, trotzallem war sie so gerührt und möchte DANKE sagen. Briefe werden folgen und wer weiss - vielleicht überwinden wir auch die 500 km zwischen uns - und verstehen uns im realen Leben auch - wie sie schon sagte: es ist immer was anderes, wenn man sich dann real gegenübersteht ..... aber bis dahin bleibe ich treue Leserin und Lacherin und werde manche Posts zwei oder drei Mal lesen, bis ich auch zwischen den Zeilen lesen kann und verstehe. Und hin und wieder werde ich traurig sein über einen Post oder gerührt oder hingerissen von einem Foto ....... also wie im richtigen Leben.

Schön das es dich gibt!

Montag, 3. August 2009

Ich sitze

... immer noch hier am Sofa. Das Magenkrampfen ist etwas abgeflaut aber leider immer noch nicht vorbei. Ich hätte Durst, fürchte mich aber vor dem gemeinen Schmerzen, wenn wieder was neues den Magen herausfordert. Der Mond scheint zum Fenster herein und der Kater liegt neben mir und wärmt mir das rechte Bein, während der Laptop das rechte Bein langsam "erhitzt". Bettzeit - morgen weht wieder ein anderer Wind. Aufstehen um 8 Uhr, denn der Mann steht morgen wieder früh auf und meist erwacht das MM mit ihm. Routine kehrt wieder ein nach zwei kurzen Ferienwochen zu Hause. Übermorgen fahre ich zum Weiden-Flechtkurs, morgen muss ich einen Zahnarzttermin für mich und das MM vereinbaren, habe so viel vor und viel zu wenig Zeit. Freundschaften pflegen ist nicht so mein Ding - mir fehlt das Spontane. Ich bin nicht so der Freund für wochenlange Planung und dann .... warum nicht einmal unverhofft? Ach ja, den Zoll will ich noch befragen, ob man Wurst nach Irland verschicken darf - meine Kollegin wartet schon sooooo lange. Meine Jacke für das MM will ich fertig bringen, aufräumen, Wäsche falten, Wäsche waschen, Kochen, Brot backen .......... warum will mir manches nicht flotter von der Hand gehen. Gute Nacht. Gerade ziehen wieder ein paar Gewitterwolken am Mond vorbei - wie wunderschön ist das. Ich schätze mich glücklich so ein Schauspiel vom Sofa aus verfolgen zu können. Das ist auch Glück.

Sonntag, 2. August 2009

Nachdenklich

... ich blättere im Pfarrbrief der evangelischen Gemeinde. Der Mann ist evangelisch - ich katholisch. Der Brief der evangelischen Kirche spricht mich mehr an, als meiner der katholischen Kirche. Ich lese, Seite für Seite und komme zu den Taufkindern, den Vermählungen und den Verstorbenen. Die Verstorbenen sind alle um die 80 Jahre und älter. Ein langes Leben, um so mehr erschreckt mich der letzte Eintrag. Ein junger Kerl. Ich kannte ihn vom sehen. Er war nur zwei Jahre älter als ich. Einer, vor dem ich mich in der Schule fürchtete. Er war immer bei einer Clique dabei, die das Sagen hatte. Ein Wilder - ein junger Wilder. Später verlor ich ihn aus den Augen. Dann las ich hin und wieder etwas über ihn im Gemeindeblatt - er war Trainer beim Fussball Nachwuchs geworden. Erst kürzlich wurde er sogar für seinen Einsatz geehrt. Und jetzt ist er tot? Ein Unfall? Keiner wusste es. Dann traf ich jemanden aus dem Dorf, in dem er wohnt. Krebs - Lungenkrebs - alles ging sehr schnell. Nur 3 Wochen zwischen Diagnose und seinem Tod. Auch wenn er eigentlich ein Fremder war - ist es sehr seltsam, weil er nun starb. Irgendwie war er doch nicht so fremd? oder warum geht mir das so nahe? Vielleicht, weil er fast so alt wie ich war ? Ich selber dadurch wieder einmal an den Tod erinnert werde? Es macht mich so nachdenklich und traurig. Wie schnell so ein Leben vorbei sein kann. Wie achtlos man doch eigentlich mit dem Leben umgeht. Warum geniesst man nicht mehr? Warum sind Nichtigkeiten manchmal so wichtig? Wie dumm wir doch manchmal sind.

Sonntag, 19. Juli 2009

Wunder der Natur

... nach Hagel und Sturm plattgewalzt - wochenlang am Boden zerstört - jetzt eine Fülle an Blüten. Ist das nicht herrlich? Wenn ich könnt, würd ich stundenlang einfach durch den Garten wandern und staunen und träumen.


Hemerocallis Gentle Shepherd

Unbekannte Schönheit, aber wunderschön


ebenfalls namenlos - aber ein echtes Feuerwerk

die Kniphofie mit sehr zerzausten Blüten
Fortsetzung folgt - aber ich hab immer noch keinen Kniff gefunden, um mehr als 4 Fotos direkt aus Picasa hochzuladen. Posted by Picasa

Mittwoch, 8. Juli 2009

Heute

...

durchwachte Nacht
umgezogen ins Kinderzimmer
Tränen und Geschrei
Mutter und Kind auf der Spielmatratze
Kind schläft (endlich) und Mama liegt mehr am Boden als auf der Matratze
Gatte steht auf - Kind wacht auf - Mutter denkt: ist schon Morgen?
nochmal weggeschlummert
Wecker klingelt - Neiiiiiiin
Aufgestanden
Gefrühstückt
Angezogen
Raus in den Wind
Beerenernte während MM mit Oma spielt
Mittagessen
Mittagsschlaf
Nachmittags Putzkommando während MM nochmal bei Oma ist
nicht fertig geworden (mit Putzen) dafür Fertig
Gekocht
Gebadet mit MM
Abendessen
Einschlafhilfe gegeben und selber eingeschlafen
Nochmal aufgestanden, noch ein bisschen gearbeitet
jetzt noch kurz den Laptop an
und dann Gute Nacht
Tage vergehen wie im Flug
Morgen ist echt schon Donnerstag?

Samstag, 11. Oktober 2008

So schrecklich

... traurig war der Tatort am letzten Sonntag. Ich musste am Ende so heulen und wenn ich daran denke, könnte ich gleich wieder anfangen. Es ging um Sterbehilfe und ein kleines mukoviszidosekrankes Mädchen und im speziellen seine Mutter. Die Musik war .... naja, eben auch sehr melancholisch und traurig. Durch die Playlist von Finja´s Blog, die als 2. Titel "Hallelujah" von Jeff Buckley enthält wurde ich wieder daran erinnert.

Ich habe schon öfters von Sterbehilfe gehört und gelesen. Was wäre, wenn es mich betreffen würde? Ich finde, dass ein Mensch der von einer Krankheit gezeichnet und dem Tod geweiht ist und nur noch leidet und Medikamente schlucken muss gegen die Schmerzen - so ein Mensch sollte das Recht haben darüber zu entscheiden ob er sterben will oder nicht.

Freitag, 5. September 2008

Manchmal

... wünschte ich, ich würde nie aufwachen aus meinen Träumen oder glücklichen Momenten. Doch leider wird man ja fast stündlich auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Manchmal muss ich die Nachrichten einfach ausstellen - ich finde es dann so unerträglich nur negatives, schlechtes, katastrophales zu hören. Flutkatastrophen bei denen heute noch Menschen irgendwo auf Dächern und ähnlichen hohen Punkten ausharren müssen? Auch, wenn ich nie weiss ob mein Geld dort ankommt werde ich etwas spenden. Ich denke da jetzt vorwiegend an Mütter mit Ihren kleinen Kindern die vielleicht krank sind oder nichts zu essen bekommen. Ich kann mich natürlich nicht wirklich in deren Lage versetzen, aber versuche mir die Situation vorzustellen. Zum heulen.

Was mich gleich weiter bringt auf die Umweltzerstörung durch die Industrie. Nur um den Profit zu steigern werden ganze Landstriche platt gemacht, Tierarten ausgerottet, Pflanzen gerodet, Menschen vertrieben. Unwiederbringlich wird alles zerstört für Geld, Geld, Geld. Und keinen kümmerts. Wenn uns diese ganzen Naturkatastrophen nicht zu denken geben? Wer spricht denn heute noch vom Ozonloch? Wir haben uns doch längst daran gewöhnt. Und Eisschmelze an den Polen? Das ist alles so fern, warum sich darum Sorgen machen?

Unlängst bekam ich einen Spendenaufruf für Nashörner. Ein Babynashorn mit Mutter war vorne drauf abgebildet und dazu der Spruch "Wenn ich gross bin, bin ich ausgestorben". Ich finde das so schrecklich und fühle mich so hilflos. Ob da Geld alleine hilft? Irgendwie müsste den Menschen, die diese Tiere ausrotten durch Naturzerstörung und Jagd, klargemacht werden was sie da anrichten und was unseren Kindern irgendwann fehlen wird. Ach herje - ich könnte unendlich so weitermachen aber das bringt ja nix. Ausserdem sind da ja noch die vielen Sorgen und Nöte, die man unmittelbar neben sich hat - da hat man eh keine Zeit sich mit noch grossartig viel anderem zu beschäftigen. Und so wird es wohl auch diesen Menschen gehen.



Ganz traurig bin ich, seit dem ich den Post von Ele gelesen habe. Und da sind sie wieder meine ganzen Ängste und Sorgen. Ich sollte mir Gedanken machen, wie es nach dem Elterngeld weitergeht. Wie ich mir mein Leben ab nächstem Frühjahr so vorstelle? Am liebsten würde ich ja daheim bleiben bei meinem MM, aber andererseits ist jeder Tag, den ich nicht im Arbeitsleben stehe ein Minus auf meinem Rentenkonto und kommt glaube ich auch nicht so gut wenn man mal wieder voll einsteigen will in den Beruf. Allerdings ist meine Arbeit nicht eben eine Strasse weiter - ein 400 Euro Job wäre also vorwiegend Arbeitsbeschaffung, denn der Verdienst würde im wahrsten Sinne auf der Strasse bleiben. Was also tun? Ich weiss es ehrlich noch nicht.

Montag, 1. September 2008

Übrigens

... adrett, adrett, sahen sie aus unsere Olympioniken zu Besuch im Sportstudio. Und so normal. Ganz sympathisch - gar net so wie die oft eingebildeten und viel zu hoch bezahlten Fussballer.

Untrüglich


... schleicht sich der Herbst in unser Leben. Er lässt uns frösteln, wenn wir am Morgen um kurz vor halb sieben einen Blick aus dem Fenster werfen und der Bodennebel über den Wiesen und Feldern steht. Ja, es wird Zeit, den Flanellpyjama auszupacken und Nachts nicht mehr jedes Fenster gekippt zu lassen.
Der Herbst malt die ersten roten und gelben Farbtupfer - auf dem alten Birnbaum der fast vor dem Wohnzimmerfenster steht und auf der grossen majestätischen Linde im Hof.
Er lässt die Eberesche aufleuchten in einem strahlenden orange, der Holler glänzt mit schwarzen Beeren und auch der Weissdorn schmückt sich schon mit roten Früchten. Überall weben die Spinnen ihre Netze und ganz Früh hängen Tautropfen an ihnen die glitzern wie Perlen. Die Luft ist so klar und frisch - ich liebe den Herbst - jedes Jahr auf´s neue.