Donnerstag, 3. September 2009
Gummistiefel
... haben wir heute gekauft. Endlich habe ich ein Paar halbwegs günstige und nicht schreiend hässlich bunte Gummistiefel gefunden. Es gibt ja echt Geschmacksverirrungen ....... tz, tz, tz. Also Benjamin Blümchen, Barbie, Bob der Baumeister ..... die finde ich alle so scheusslich. Die Verkäuferin hat sehr lustlos die Fussgrösse vermessen (die Begeisterung war ihr geradezu ins Gesicht geschrieben) und wir konnten dann aus sagenhaften 2 Paar in Ihrer Grösse wählen:) Das eine war rosarot mit irgendeiner Prinzessin sowieso - jedenfalls nicht Lillifee und schrecklich. MM´s zweites Paar Gummistiefel war auch gewöhnungsbedürftig. Neonrosa und neongelber Umschlag - aber einem geschenkten Gaul ..... ihr wisst schon. Auf jeden Fall bin ich froh, das ich sie in die Kiste für den Speicher packen darf. Jetzt haben wir marineblaue Stiefelchen mit kleinen weissen Strichmännchen und ich bin seelig und das MM auch. Sie kann seit ein paar Tagen die Stiefel nämlich ganz alleine anziehen. Heute Morgen z.B. war sie noch im Schlafanzug (so einer mit Füsschen unten dran) und kam plötzlich gestiefelt daher. Sah sehr süss aus - sie hat dann mit Stiefeln gefrühstückt. Die neuen Stiefel wurden dann gleich am Nachmittag zur Schau getragen. Kurzer Besuch in der Bank, beim Metzger und dann zu den Schafen. Wir waren fast allein, heisst der Besitzer musste zum Abendessen nach Hause, und konnten so ganz gemütlich füttern und kraulen. Johann der Schafbock ist nämlich ein Schmusetier. Er drückte sich an den Zaun und liess sich das Kinn, den Hals, die Ohren und den Kopf kraulen .... am liebsten würde man ihn mitnehmen und aufs Sofa setzen. Und er hat so kluge, weise Augen. Schafe sind sowas schönes - findet auch das MM - nur das alte Brot wollte sie lieber selber essen - lach.
Fröstel
... also ehrlich - es friert mich gerade. Ein Schauer lief über meinen Rücken und der Wind, der draussen an meiner Harbor Bell zupft tut sein übriges um einem das Gefühl von Herbst zu geben. Ich mag das Geräusch, wenn der Wind über das Dach fährt, der Dachstuhl knackt und eben die Glocke läutet. Mit Ihr habe ich mir vor einigen Jahren einen Wunsch erfüllt. Wenn schon kein Meer vor der Haustüre, dann wenigstens das Geräusch der Hafenglocke. Und so schlägt sie, hält tapfer jedem Sturm und dem Regen stand und hat schon ein wenig Rost angesetzt. Auch der Klang ist etwas verändert nach 8 Jahren. Sie ist weit zu hören, sehr weit. Manchmal hatte ich fast ein wenig Angst, was die Nachbarn wohl sagen. Aber Mal ehrlich - bei schlechtem Wetter igelt sich doch eh jeder ein. Mir selber fällt es immer sofort auf, das etwas fehlt, wenn sie nicht bimmelt. Manchmal wenn ganz schlimme Stürme drohen oder Unwetter, dann hängt der Mann sie ab, damit sie nicht irgendwann vom Dach fällt. Aber ohne sie konnte ich oft gar nicht einschlafen (früher war unser Schlafzimmer unterm Dach - quasi direkt daneben). Und während ich hier so sitze und lese, mich in die Kissen kuschele wird es doch schon wieder fast Mitternacht. Übrigens lese ich gerade (Mal wieder) bei Ihr und bin ganz hin und weg. Ich fühl mich so wohl auf dieser Seite. Und ich entdecke immer noch was Neues. Vielen Dank Michele!
Mittwoch, 2. September 2009
Spätsommer
Wortlos
... zur Zeit fehlt mir der Sinn zum schreiben. Wir geniessen die letzten Sommer-Sonnen-Tage, es wird gewerkelt im Garten, der Dienst vom GG macht mich manchmal wahnsinnig und ausserdem ist es Monatsanfang und die Hormone spielen wieder verrückt - grrrrhhh. Und während ich zwischen Lachen und Weinen schwanke lade ich heute Abend die Fotos vom lange verloren gegangenen Foto herunter.
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